Zu welchem der beiden Söhne stellen wir uns? Die Antwort ist für uns heute ähnlich klar wie für die Gesprächspartner Jesu.
Vermutlich gehören wir nicht zu den Neinsagern. Gehen wir an die Arbeit? Tun wir das Ja?
Jesus ist nicht gekommen, um den Menschen ihre Schuld vor Augen zu führen. Die Menschen einladen – so hat er Gottes Auftrag verstanden.
Wo auch immer wir stehen, beim Jasager oder beim Neinsager, wir brauchen dort nicht stehen zu bleiben.
Jesus gibt uns unsere verlorene Bewegungsfreiheit wieder.
Dorothee Sandherr-Klemp (zu Mt 21,28-32) aus: Magnificat. Das Stundenbuch 09/2026, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de |